Bei „Fuss“ lernen

Ein Hund ist etwas wunderbares. Doch bis er einmal gehorcht, braucht man in der Regel viele Nerven. Bekommt man einen Welpen sollte man ihm auf jeden Fall genug Zeit lassen. Wir haben als Babys ja auch nicht sofort studiert. Ein sehr wichtiger Befehl ist der „Fuß“ Was soviel bedeutet, dass er neben einem gehen soll. Besonders in der Stadt und dort wo viele Leute sind, muss der Hund einfach gehorchen. Sonst ist alles gleich außer Kontrolle.

Wie fängt man am besten an. Die Aussprache ist total wichtig. Hunde hören auf verschiedene Laute. Auch Hundesprache genannt. Das Kommando „Fuß“ oder „Bei Fuß“ sollte ganz schnell und hart gesprochen werden. Das „u“ wird dabei besonders betont.

Es sind verschiedene Schritte nötig um den Hund alles bei zu bringen. Immer die Ruhe bewahren und einen nach dem anderen ausführen. Niemals umgekehrt. Sonst bringt man den Hund total durcheinander. Außerdem ist zu Beachten, dass man den treuen Freund nicht überanstrengend. Die Konzentration lässt nach 10 Minuten sehr stark ab. Deswegen immer nur kurz Üben und dann wieder mit dem Hund spielen. Für diese Übung benötigt man eine 10 m Leine.

Um so mehr Raum zum üben da ist, um so besser. Also raus in die Natur. Entweder ein Feld, eine Wiese oder ein großer Platz sind hier perfekt. Der erste Schritt geht wie folgt. Einfach mal weg laufen und den Hund dabei nicht anschauen. Könnte sein, dass er stehen bleibt, trotzdem weiter gehen. Wenn der Hunde nach links zieht, muss man selbst nach rechts gehen und umgekehrt. Man tut also das genaue Gegenteil von ihm. Auch die Laufart sollte dabei wechseln. Einmal normal gehen, dann schneller laufen und langsam laufen. Diese Übung hat den Zweck, dass der Hund sich zu konzentrieren lernt. Macht er nämlich nicht das, was man ihm sagt, so bekommt er natürlich einen leichten Ruck. Welcher auch nicht immer angenehm ist. Deswegen wird immer mehr auf einem schauen und die gleiche Art und Weise ausführen. Diese Übung kann man auch mit einer kurzen Leine probieren. Wie gesagt, nie länger als 10 Minuten, dann hat er eine Pause verdient. Der zweite Schritt fängt mit einem „Sitz“ an. Das sollte er bestenfalls schon können. Dann geht man mit der Leine in der rechten Hand los. Benützt den linken Fuß als erstes. Währenddessen erfolgt auch das Kommando „Fuß“. Dies immer wiederholen und dabei auch die Art des Ganges wechseln. Läuft der Hund einmal auf eigener Kniehöhe, ist es Zeit für eine Belohnung. Man kann ihn natürlich auch Leckerbissen schenken. Macht er nicht das, was man ihm sagt, so kann man in ruhig zu sich ziehen. Ein kräftige Ruck und schon wird er sich wieder konzentrieren können. Wird der Hund von irgendetwas abgelenkt, sollte man wieder ziehen. Er muss einfach lernen, dass die ganze Aufmerksam beim Herrchen ist. Zu mindestens in dem Moment. Das Kommando muss sitzen, nur dann ist sichergestellt, dass er andere Personen oder den Straßenverkehr auch wirklich nicht behindert. Deswegen, üben,üben,üben. Irgendwann hat er sicher gelernt und bekommt eine tolle Belohnung.