Wuff auf Reisen

Auch Hunde möchten gerne in den Urlaub fahren. Jeder anständige Besitzer wird diesen Wunsch auch erfüllen. Alle anderen, setzen die Tiere mitten auf der Autobahn ab. Gemein, aber leider die Tatsache schlecht hin. Gerade dann, wenn die großen Ferien beginnen, müssen viele Hunde qualvoll leiden. Manche haben noch Glück, sie werden direkt ins Heim gebracht. Die anderen überleben gerade mal die Autobahn.

Möchte man mit dem Auto verreisen, sollte man unbedingt ein paar Tipps beachten. Bevor es auf die große Reise geht, muss der Hund mal das Auto gewöhnt werden. Das heißt, man nimmt ihn auch schon vorher ab und zu mal auf eine Fahrt mit. Da die meisten Urlaubsreisen im Sommer stattfinden, ist es natürlich auch sehr heiß im Auto. Für einen Hund ist das ganze noch viel unangenehmer, als für einen Menschen. Daher gilt, genug Wasser für das Tier mitnehmen. Am besten ist es, wenn man zirka alle 2-3 Stunden eine Pause macht. Das heißt spazieren gehen und auch Wasser trinken. Hunde können nicht schwitzen, daher ist die Gefahr groß, dass sie einen Hitzeschlag erleiden. Niemals darf man Tiere im Auto lassen, wenn dieses zum Beispiel in der Sonne steht. Auch wenn es im Schatten steht, muss unbedingt genügend Luft in den Wagen kommen. Ein Hitzeschlag kann für einen Hund ebenso tödlich sein.

Erkennt man, dass es dem Hund wirklich nicht gut geht, muss man schnell reagieren. Die ersten Anzeichen sind starkes Hecheln und langer Speichelfluss. Das heißt man fährt schnell zu einem Schattigen Platz und gibt ihm etwas zum trinken. Kühle Tücher helfen jetzt auch weiter. Im Normalfall müsste sich der Hund ziemlich schnell wieder beruhigen. Ist dies nicht der Fall, auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen. Oder noch besser, die Tierklinik anrufen. Man sollte nur mit einem Hund verreisen, der auch auf einem hört. Das heißt, er soll die ganze Zeit ruhig sitzen und nicht herum springen. Geschieht dies, kann es zu schweren Unfällen kommen. Auch das kann man im Vorfeld mit ihm trainieren. Erst wenn man es selbst sagt, darf er aufstehen und das Auto verlassen. Auch für Hunde gibt es eigene Gurte.

Diese können bei einem Unfall für alle sehr hilfreich sein. Der Hund kann den Fahrer nicht verletzen und bleibt auch sicher angeschnallt. Noch besser ist ein Sicherheitsgitter. Muss man einmal stark bremsen, bleibt der Hund auch sicher im hinteren Teil. Auch hier unbedingt auf die Qualität achten. Nur wenn es nicht wackelt, ist es sicher installiert. Für Flugzeugreisen oder auch für das Auto gibt es Hundeboxen. Diese sind ziemlich praktisch, weil der Hund daran schlafen kann und wirklich ruhe gibt. Wichtig ist, dass diese nicht zu klein ist. Das Tier sollte gerade noch darin stehen können. Natürlich gilt auch hier. Wer sein Tier in einer Box transportiert sollte genügend Pausen einplanen. Sonst fühlt sich der Hund nach einer Weile wie eingesperrt. Die Luft darin ist freilich auch nicht sehr angenehm. Deswegen immer zwischen durch mal befreie und eine Runde spazieren gehen.